Episode 52: "How to HSZG" mit Bene, Theresa und Henning

Shownotes

00:01:16 – Unsere Studierenden stellen sich vor Theresa, Bene und Henning erzählen, was sie studieren, woher sie kommen und wie ihr persönlicher Weg nach Görlitz aussah.

00:02:59 – Wie finde ich den passenden Studiengang? Unsere Studierenden berichten von ihrer Studienwahl, der Suche nach einer geeigneten Hochschule und den Gründen für ihre Entscheidung, an der HSZG zu studieren.

00:06:35 – Ankommen und erste Erfahrungen an der Hochschule Vom Studienstart bis zu den ersten Lehrveranstaltungen: Wie gelingt der Einstieg und wie schnell findet man Anschluss?

00:15:05 – Praxis und Auslandserfahrungen Praxisnahe Studieninhalte, Projekte und internationale Erfahrungen zeigen, welche Möglichkeiten das Studium über den Hörsaal hinaus bietet.

**00:18:54 – Mitbestimmung und persönliche Entfaltun**g Wie Studierende an der HSZG eigene Ideen einbringen, ihren Hochschulalltag mitgestalten und individuelle Interessen verfolgen können.

00:22:31 – Prüfungen und Studienalltag Die Gäste sprechen über verschiedene Prüfungs- und Leistungsformen, Herausforderungen im Semester und ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Lernaufwand.

00:29:18 – Besondere Lernorte und Wandel in der Region Innovative Lernumgebungen und die Veränderungen in der Region werden unmittelbar in das Studium einbezogen.

00:35:34 – Freizeit und studentisches Leben in Görlitz Hochschulsport, gemeinsame Aktivitäten und studentische Angebote: Was kann man abseits der Lehrveranstaltungen erleben?

00:42:51 – Studium finanzieren und eine Wohnung finden Die Studierenden berichten über Finanzierungsmöglichkeiten, Nebenjobs und ihre Erfahrungen bei der Wohnungssuche.

00:50:13 – Persönliche Tipps und Kontaktmöglichkeiten Zum Abschluss geben die Gäste Studieninteressierten ihre wichtigsten Erfahrungen mit und zeigen, wo weitere Beratung und Unterstützung zu finden sind.

Transkript anzeigen

00:00:04: Studieren im Herzen Europas.

00:00:06: Wo das geht?

00:00:07: Na, bei uns an der Hochschule Zetaugirlitz!

00:00:09: In unserem Podcast informieren wir dich über unser Studienangebot.

00:00:13: Dafür haben wir uns Studierende, Alumni- und Lerende eingeladen.

00:00:17: Komm mit auf die Reise durch den Studiengangsstunge und lass dich inspirieren.

00:00:21: Schön dass du eingeschalten hast.

00:00:25: Freue mich, dass ihr da seid.

00:00:26: Dass ich euch die Zeit genommen habe heute hier mit mir zu sitzen!

00:00:30: Wir machen diesmal ... naja man könnte sagen eine Sonderfolge.

00:00:33: normalerweise nehmen wir ja immer mit einem

00:00:37: Prof.,

00:00:38: einer Professorin und jemanden von den Studis unsere Podcast auf um darüber zu sprechen was so in unseren Studiengängen passiert und heut waren aber mal über Eigentlich die wichtigste Sache überhaupt im Studium, nämlich auch das ganze Drumrum.

00:00:52: Man hört es ja ganz oft, man studiert nur einmal in dem Leben ist die schönste Zeit!

00:00:56: Das müsst ihr genießen und deswegen freue ich mich schon dass ihr drei heute mal so aus eurem Blickwinkel erzählt wie sich denn hier bei uns an der Hochschulütze Douglas studiert?

00:01:05: Und ich würde mir wünschen, dass ihr euch gerne erstmal vorstellt und sagt was ihr studiert vielleicht auch gerne wo ihr herkommt.

00:01:12: einfach dass unsere Hörer wissen mit wem sie's hier zu tun haben.

00:01:16: Ja, hallo!

00:01:17: Mein Name ist Theresa und ich studiere Tourismusmanagement aktuell im vierten Semester.

00:01:21: Ich bin gerade in meinem Praxissemester auf der Insel der Sinne hier in Görlitz und ich komme ursprünglich eigentlich aus Königsbrück.

00:01:29: das ist ein ganz kleines Kaffe in der Nähe von Dresden ungefähr hundert Kilometer entfernt und... Du kriegst

00:01:36: es an alle Königsbrucke?

00:01:37: Genau,

00:01:37: ich kriege es hier raus.

00:01:39: Falls jemand von dort kommt kann ich sehr empfehlen, Görliz rüber zu wechseln.

00:01:45: Cool, cool.

00:01:47: Okay hi ich bin der Wene.

00:01:49: die meisten Leute kennen mich von Social Media.

00:01:51: Ich studiere soziale Arbeit im vierten Semester und genau ich komme from the middle of nowhere in Südbrandenburg Und bin auch nach Görlitz gezogen vor zwei Jahren.

00:02:02: Ja über Umwege können wir da ein kleiner Matem besprechen.

00:02:04: unsere Geschichte ist schon länger

00:02:06: Stimmt.

00:02:07: ja

00:02:08: ich heiß Henning und ich studier Kulturmanagement im vierte Semester Und meine Familie kommt aber aus Zittau.

00:02:17: Ich bin ein bisschen mit der Region so im Gehirn zum Zittow vertraut, das hat mir die Studienwahl einfacher gemacht.

00:02:23: Aber eigentlich born and raised in Leipzig.

00:02:25: Ah ja cool.

00:02:25: und was bedeutet?

00:02:26: Die kommen aus Zitter, die waren quasi bevor du geboren wurdest.

00:02:29: haben sie hier gelebt oder hast noch Wurzeln

00:02:30: hier.

00:02:30: Genau genau also die haben... Ja meine Großeltern wohnen auch alle in Zittauer.

00:02:34: Meine Familie ist von da, meine Eltern sind dort geboren, haben sich dort kennengelernt, sind dann zum Studieren nach Dresden gegangen Und dann nicht mehr zurückgekehrt.

00:02:43: Kann man niemandem übel nehmen, oder?

00:02:45: Na ja also... Nö!

00:02:50: Wie seid ihr denn bei der Studienwahl vorgegangen?

00:02:52: War das...?

00:02:53: Dich frage ich gleich Bene.

00:02:54: Also du wartest kurz, du bist gleich dran.

00:02:56: Ich gedulde

00:02:57: mich

00:02:59: Ja aber wie war's denn bei dir Theresa?

00:03:02: Wusstest du schon immer ganz genau was du machen willst und in welche Richtung es gehen soll?

00:03:07: Bei mir war das immer schwierig.

00:03:09: Ich wusste immer, ich will Chefin werden und irgendwas organisieren.

00:03:12: Das habe ich über meinen Papa gesagt.

00:03:15: Ich will irgendwie einen Koordinieren oder Verantwortung übernehmen.

00:03:19: Ich habe viele Praktikars im Bereich Marketing gemacht einfach weil das so kreativ war.

00:03:23: Und es hat mir immer viel Spaß gemacht und habe lange gesagt bekommen, ich soll Lehrerin werden.

00:03:30: Und ja, hatte mich dann auch so ein bisschen darauf eingeschweißt.

00:03:34: Lehramtsstudium studieren wollte ich schon immer und dann habe ich die TU besucht in Dresden zum Hochschul-Infomationstag und kam nach Wein nach Hause.

00:03:43: Ich hab gesagt, ich möchte nicht mehr studieren.

00:03:44: zu meinem Papa.

00:03:46: Ich war davon so gezeichnet diese riesen Hörer Seele.

00:03:48: das hat mich alles so überfordert.

00:03:50: Diese vielen Geräusche, diese vielen Menschen.

00:03:52: es war ein Furchtbarer Tag für mich und ich habe danach wirklich abgeschlossen mit dem Studieren, habe nach Ausbildung gesucht.

00:03:58: Ich habe meinen Papa einen Bericht in der Zeitung gesehen über die Hochschule Zittergirlitz.

00:04:03: Und ich glaube, es war drei Wochen nachher der Tag der offenen Hochschuler hier und er hat mich ins Auto gesetzt und gesagt wir fahren jetzt nach Girlitz

00:04:11: Wir geben der Sache noch eine Chance!

00:04:13: Dann bin ich eigentlich nur wegen meinem Papa je hin.

00:04:16: Ich hab meinen Papa noch im Auto gelassen und gesagt, du kommst auf gar keinen Fall mit.

00:04:19: Ich mach das alleine nicht!

00:04:20: Wenn ich nicht dass du damit reinkommst, dann mach' ich die einzige ohne Eltern hier.

00:04:24: Ah

00:04:25: ja?

00:04:25: Na ja sind immer herzlich eingeladen.

00:04:27: ne?

00:04:27: Ja...

00:04:27: Das habe ich so nicht mitbekommen.

00:04:29: Ach das ist

00:04:30: ja verrückt.

00:04:31: Dann war ich hier und ich hab mich sofort in die Hochschule an sich verliebt in diesen kleinen Campos.

00:04:36: Dieser Baum wenn man da reinkommt, es war so ein schönes Feeling und dann musste ich eigentlich nur noch einen Studiengang finden.

00:04:42: also bei mir war's genau umgedreht die ganze Zeit.

00:04:46: Ich habe ein Jahr geschwankt zwischen Kultur- und Tourismusmanagement, habe mich in der Zeit ganz viel informiert über die Hochschule-Podcast angehört, pro und Kontra-Listen gemacht was am besten zu mir passt.

00:04:59: Und hab dann auch ganz viele Freundinnen von dir...

00:05:02: Ganz strategisch rangeigert?

00:05:03: Ja wirklich!

00:05:04: Weil das war mir richtig wichtig dass ich da eine gute Entscheidung treffe.

00:05:08: Hab meine Freundinnen versucht zu begeistern mit mir dorthin zu kommen beim nächsten Tag der offenen Hochschul.

00:05:12: Habe ich sie alle mitgeschleppt.

00:05:14: also wir sind dann zu fünf hier hingegangen und ich hab' die alle vorgestellt und haben mir für jeden einen Studiengang ausgesucht.

00:05:18: Hat die alle mit mir hergekommen?

00:05:21: überall verstreut, hat nicht geklappt.

00:05:24: Na ja das ist halt die Herausforderung vor der jeder für sich selber auch so steht dass man eben gucken muss, dass man wirklich das findet worauf man Bock hat.

00:05:33: Du hast gesagt für dich waren jetzt große Hörsäle dieses Wuling was irgendwie los ist dieses viele Laute Dass es irgendwie nix für Dich war.

00:05:42: ein anderer Der hat vielleicht Bock auf diese Anonymität die man da vielleicht hat und in der man sich da bewegen kann.

00:05:48: Und deswegen sag ich immer wirklich ganz wichtig ist, genauso wie du's gemacht hast.

00:05:52: Diese Tage zu nutzen, die es ausprobieren einfach sich rechtzeitig damit zu beschäftigen und dann einfach mal vorbeizuschnuppern und in sich reinzuhören was so... Ja das

00:06:00: ist schon auch sehr typabhängig.

00:06:01: Auch woher man vielleicht kommt ich komme wirklich aus dem Kaffee haben einen Bus der fährt alle zwei Stunden und dann kommst Du für mich in die Großstadt Dresden.

00:06:09: Hast Straßenbahnlinien?

00:06:10: Das ist ja für mich über Forderung gewesen.

00:06:12: und da noch die Campus der soweitläufig war die vielen Fakultäten du findest dich nicht!

00:06:18: Das hat mir alles Angst gegeben macht auch.

00:06:20: Und das war dann hier einfach nicht so, deswegen am Ende Tourismusmanagement super Wahl gewesen und bin jetzt hier sehr glücklich.

00:06:28: Ja,

00:06:29: Bene!

00:06:30: Du hast es ja ausprobiert.

00:06:33: Learning by doing?

00:06:35: Okay ich weiß nicht ob ich das mal irgendwann euch erzählt habe wie Vicky und ich uns kennengelernt haben.

00:06:42: Das hat nämlich ganz ganz viel mit meiner eigentlichen Studiengangswahl- und Hochschulwahl zu tun.

00:06:49: Ich wollte nach meinem Abitur und nach meinem Bundesfreiwilligendienst einfach weg.

00:06:54: Und irgendwie weit weg!

00:06:57: Und weit weg hat irgendwie auch nicht funktioniert, ich habe mich wirklich bei mehreren Universitäten und Hochschulen beworben und es hat immer aus sehr abstrusen Gründen bis kurz vor Immatrikulationsschluss nicht funktioniert.

00:07:13: Und Vicky und ich haben in der Zeit immer wieder telefoniert Da kannten wir uns noch nicht.

00:07:18: Ich weiß gar nicht, kann dich deinen Namen überhaupt?

00:07:20: Nee ich hab dich immer mit Frau Hohlfeldt angesprochen.

00:07:22: Wahrscheinlich und du warst dann bei mir immer der... wie hast du immer gesagt?

00:07:25: Der Alt-Avitorien!

00:07:28: Ja weil ich immer wieder Fragen hatte zu Bewerbungsprozessen, weil irgendwie ist immer irgendwas schiefgegangen an den anderen Universitäten.

00:07:36: Und dann musste ich mich dann doch entscheiden und sagen okay weißt du was?

00:07:41: nachdem es zweimal nicht funktioniert hat aus sehr abstrusen Gründen Okay, alle guten Dinge sind drei.

00:07:47: Ich gehe jetzt nach Görlitz und obwohl es sich eigentlich von Anfang an richtig angefühlt hat, da ich auch aus einem Nicht-Akademikerhaushalt komme – ich bin der erste, der überhaupt Abitur gemacht hat bei uns in der Familie – und da es eben vorderhaft ist wenn man sozusagen in Kleingruppen studiert also einfach weil eine Hochschule ja deutlich kleiner organisiert ist, hat man ein ganz anderes Maß an Qualität für die eigene Betreuung dadurch dass deutlich eher Leute trifft, die einem helfen können.

00:08:17: Sie sich ja auch die Zeit nehmen

00:08:19: können.".

00:08:20: Ja eben!

00:08:20: Das ist nämlich der Unterschied zu so einer Riesen-Union, dass du einfach wenn du da einen Matricle von dreißig Personen maximal betreust, das ist ein Unterschied zu hundertfünfzig.

00:08:30: Vorkommen, vorkommen.

00:08:30: Genau und dann habe ich ein letztes Mal im Büro angerufen, da kann ich mich noch daran erinnern, dass ... Du hast dann gesagt... Dann sehen wir uns immer zu Immatrikulationsparty oder so.

00:08:42: Dann hab ich irgendwas gesagt von...

00:08:45: Hab ich hier Party gehört?

00:08:46: Ja.

00:08:47: Und dann habe ich nur noch das Bürolachen gehört, genau.

00:08:50: Dann hatten wir aufgelegt und danach hab' ich gesagt wenn der wirklich zu uns kommt den müssen wir uns ins Team holen!

00:08:57: Ja und dann haben wir uns ja dann wirklich Wo ich dann angefangen habe, in der zweiten Woche im Kopierraum getroffen und wir haben

00:09:04: uns eingeguckt.

00:09:05: Nee nee, erst mal du hattest eine Sache vor, dass mir noch erzählt ja, ich muss morgen das und das machen und ich hab aber kein USB-Stick oder irgendwie braucht es ein Kabel.

00:09:13: Das hab' ich dir gegeben und wir wussten aber noch nie wer wir waren!

00:09:16: Und du hast zu mir gesagt, du musst mit dem Sturer was besprechen am nächsten Tag... ...und dann dachte ich okay, habt ihr noch viel Erfolg gewünscht?

00:09:22: Am nächsten Tag hatte ich von dir und da ja dann mitnahm diese Mail hey Ich war gestern beim Sturer und da hat sich der Kreis geschlossen Und ich dachte, das war der Mensch mit dem ich immer wieder telefoniert hatte.

00:09:33: Ich hatte irgendwie das Gefühl wir kennen uns ohne dass wir uns eigentlich kannten.

00:09:37: Genau ja so bin ich an die Hochschule gekommen und dann irgendwann ins Team vom Social Media.

00:09:43: Ja cool da quatschen wir gleich nochmal drüber.

00:09:46: Ich würde es erst mal noch interessieren wie das bei dir gewesen ist weil du hast ja auch mit der Uni Leipzig ein Flaggschiff der sächsischen Hochschullandschaft direkt vor der Tür gehabt.

00:09:58: Du hast es schon gesagt, du hast zwar hier jetzt Wurzeln oder hast diese Verbindung.

00:10:02: Aber was war denn dann für dich ausschlaggebend zu sagen?

00:10:05: Ich mach mein Studium in Görlitz

00:10:07: statt in Kälzig... Ausschlaggebende war weil ich in die Uni Leipzig nicht reingekommen bin für Kulturwissenschaften.

00:10:13: Das ist irgendwie ein NC von eins sechs und ich war wirklich dann so, ich hab irgendwie glaube ich eins acht ist mein Abi und ich hatte noch einen Freiwilligendienst.

00:10:19: Da habe ich mich beworben und ich bin wirklich für so zehn Plätze nicht reingekommen.

00:10:23: Zwar ärgerlich aber gar nicht dann lange mich daran aufgehalten.

00:10:27: Ich habe überlegt, was habe ich noch für Optionen?

00:10:29: Also ich wollte Kulturwissenschaften dort studieren.

00:10:32: Dann habe ich auch überlegt Potsdam gibt es so einen ähnlichen Studiengang wie hier und in Görlitz.

00:10:38: Und dann stand ich so dazwischen oder noch im ... Ich weiß nicht mehr, ich glaube Hildesheim oder sowas hatte ich noch die Wahl.

00:10:48: Das Jahr vorher war ich im Freiwilligen Dienst und da haben wir Seminarfahrten gemacht.

00:10:52: Ich kannte Görlitz schon von früher dadurch, dass ich oft in Zittau gewesen bin aber noch nicht so richtig und auch nicht sage ich mal aus einer erwachseneren Perspektive.

00:10:59: Ich kante das nur als Kind.

00:11:01: Als hier mit der Seminargruppe in Görliz waren ist mir so viel neues lebhaftes cooles aufgefallen an der Stadt Und wie schön die Stadt sowieso ist habe ich das irgendwie so impulsiv einfach schnell entschieden.

00:11:14: Woher kam es, dass du gesagt hast, es soll in die Kulturmanagement-Richtung gehen?

00:11:19: Ich war im Turmana Chor Leipzig, hab lange im Chor gesungen und wollte einfach was mit der Richtung machen.

00:11:24: also ich interessiere mich sehr für klassische Musik und will das ein bisschen auch vielleicht für jüngere Generationen attraktiver machen in Zukunft.

00:11:33: Und ich glaube Kultur und Management ist auch mal abgesehen davon, dass nicht meine erste Wahl war aber ich glaube ist im Endeffekt die beste Entscheidung weil Kulturwissenschaften an sich sehr sociologisch sind und ich weiß nicht, ob das so viel gebracht hätte wenn man wirklich aktiv irgendwie was verändern möchte.

00:11:51: Man hat viele Optionen.

00:11:55: mit dem Abschlusskulturmanagement kann man eigentlich machen, was man will, man hat viel mehr Möglichkeiten als

00:12:01: bei einem sehr

00:12:02: krass geistes- wissenschaftlichen Studiengang.

00:12:04: also ist der Hammer.

00:12:05: Es ist ja ein Bachelor.

00:12:07: Wir haben jetzt auch den neuen Master sozusagen, der Kultur- und Transformationsmanagement.

00:12:11: aber man kann natürlich super gerne bei uns weiter studieren.

00:12:14: Man kann ins Berufsleben einsteigen oder sich noch irgendwo anders vertiefen wenn man das möchte und hat damit erst mal mit dem Bachelor eine coole Grundlage

00:12:23: gelegt.

00:12:23: Ja absolut!

00:12:25: Bene du hast es gerade angesprochen dass du quasi aus einem Nichtakademikerhaushalt kommst und ich glaube da geht's einigen so.

00:12:34: Wie war das für dich?

00:12:35: Hast du da irgendwelche Vorbehalte gehabt oder hast du da Sorgen empfunden ...

00:12:41: Ich muss sagen, ich hatte keinen Respekt vor der Situation.

00:12:45: Weil ich persönlich kann mit meinen Eltern darüber sehr bedingt reden.

00:12:52: Was meine ich damit?

00:12:53: zu Hause ist es schwierig über gewisse Prozesse die nach Hochschule und Universität sind oder Ablaufen zu sprechen, weil meine Eltern das einfach nicht kennen.

00:13:04: Grundsätzlich nicht auch meine Geschwister nicht.

00:13:06: und das soll aber auch nicht so klingen als ob jetzt man dadurch hier auf einem Abstellgleis ist oder so an der Hochschule Zittor-Gerlitz also wo man mal ganz klar sagen muss kleinen Gruppen klein sowie bei uns auch die Stundenpläne organisiert sind wie bei uns die Studiengänge geplant und umgesetzt werden.

00:13:29: Es ist ja nicht nur für Leute, die jetzt keinen hohen, hohes Bildungsniveau oder sowas genossen haben.

00:13:35: Sondern das ist auch eben in anderen Ländern zahlt man dafür richtig viel Geld, dass man in solchen kleinen Gruppenbastürze studieren kann.

00:13:43: und das hat mir erstens den Halt gegeben, dass ich sagen konnte okay, ich fühle mich hier wohl und gleichzeitig hatte es aber auch die Möglichkeit gegeben wirklich, ich sage mal Potenzial zu entfalten, neue Interessen überhaupt nachzugehen etc.

00:13:57: war.

00:13:58: Und ja,

00:14:00: genau.

00:14:00: Es ist vielleicht sogar auch das, dass man eben wenn man quasi mit den Eltern sich da irgendwie so viel Rat holen kann oder so, dass es ganz praktisch ist, wenn man wirklich eine Hochschule hat wo es genügend Anlaufstellen gibt und wo man die Antworten dann auf die Fragen bekommt?

00:14:17: Ja

00:14:17: vollkommen!

00:14:17: Also ich weiß natürlich nicht wie es an anderen Universitäten ist... Ich kann jetzt nur be- von uns als Hochschule sprechen und dann nimmt ja die Hochschulle auch ziemlich viel Geld in die Hand, dass man alleine was die Praktikumswahl angeht.

00:14:29: Also in der sozialen Arbeit macht man normalerweise einen Praktikum wie an der Hochschulzeit oder das machen zum Beispiel zwei Praktika's und wir haben so viele Beratungsangebote die Hochschule bezahlt, damit wir ein gutes Studium haben können.

00:14:44: Und das geht ja dann auch noch weiter in Richtung Erasmus, Finanzberatung, Psychosoziale Beratung etc.

00:14:49: Also Erasmos quasi Auslandsaufenthalte, die man da machen kann?

00:14:52: Da würde ich gerne mal in deine Richtung gucken.

00:14:55: Theresa im Tourismusmanagement macht ihr ja auch ganz viele Exkursionen und das ja vor allem vor dem Hintergrund die Praxis in das theoretische Studium zu integrieren.

00:15:05: Wie nimmst du das wahr hier?

00:15:07: Ja, das funktioniert super.

00:15:09: Also unser erstes Semester war wirklich geprägt von diesen intensiven Exkursionen und das nimmt auch irgendwo nicht ab weil man auch merkt dass die Professoren dafür Feuer und Flamme sind weil sie ja eben aus der Praxis kommen.

00:15:21: und auch wenn man gerade nicht auf Exkussion ist es halt auch die Vorlesung davon geprägt dass die immer wieder erzählen zu meiner Zeit da haben wir das so und so gemacht und das ist schon sehr sehr spannend.

00:15:32: und auch jetzt im Praxissemester.

00:15:35: Wir sind noch fünfzehn Leute im Studiengang und ich bin die Einzige, die in Deutschland geblieben ist.

00:15:40: Also die haben alle die Reisesucht und die sind überall auf der Welt verteilt Norwegen-Portugal.

00:15:47: Es ist wirklich krass wo sie überall hin sind was man alles für Bilder sieht und das wird auch so gefördert hier.

00:15:53: also die sagen schon alle geht ruhig mal ins Ausland.

00:15:56: probiert euch da aus

00:15:57: Hending bei.

00:15:59: beim Kuma Studiengang weiß ich noch als wir den Podcast aufgenommen haben hat der Fachstudien, ja oder der Studiengangsleiter sozusagen.

00:16:06: Der hatte uns gesagt dass es ihm ein ganz besonderes Anliegen ist das die Studis quasi also der Studiengang heißt bewusst Kultur und Management nicht Kulturmanagement weil er gerne möchte dass jeder die Möglichkeit hat sich dort weiterhin zu entfalten seinen persönlichen Interessen nachzugehen vor allem im kulturellen Bereich.

00:16:24: wie wird es bei euch mit der Praxiserfahrung gehandhabt?

00:16:27: Und auch eben mit diesem Sich persönlich entfhalten können?

00:16:32: ich glaube da hat jeder Total krasse Optionen zum Thema Auslandsemesser.

00:16:37: Wir hatten alle auch eine Auslandssemesser, das ist tatsächlich verpflichtend im Studium und man kann natürlich auch einen Antrag eingeben, dass man in Deutschland bleiben möchte.

00:16:45: aus verschiedenen Gründen... Man kann

00:16:46: ja einfach aus dem Fenster gucken und dann wäre man in Polen oder?

00:16:49: Wichtig!

00:16:51: Ja was

00:16:52: ganz wichtiges wenn man zb hier in der Gegend wohnt könnte man ein Erasmus in Liberitz machen und tatsächlich die Strecke pendeln gab es auch schon Leute die das gemacht haben.

00:17:01: auf jeden Fall ist es einfach nur für uns verpflichtend, weil gesagt wird geht in ein anderes Land und lernt die Kultur kennen.

00:17:09: Das heißt wir müssen nicht wie andere im Learning Agreement gewisse Auflagen erfüllen.

00:17:13: Wir müssen einfach nur dreißig EZTS nach Hause holen also die studierenden Punkte, die Credits quasi.

00:17:19: das heißt jeder kann die Fächer wählen, die er gerne möchte.

00:17:22: ich habe Tourismus gemacht an der Ramellebnispädagogik gemacht.

00:17:25: anderen sind mehr in die wirtschaftliche.

00:17:27: Ich war in Portugal.

00:17:28: Wir

00:17:29: haben

00:17:30: unsere Kollegen, für alle die jetzt gerade zuhören.

00:17:32: Unsere Kollegen aus dem Social Media Team, die ist auch gerade in Portugal und hat jetzt auch zuletzt ihre Einblicke auf Instagram geteilt.

00:17:39: Könnt ihr euch gerne mal raussuchen?

00:17:40: Das war ganz toll!

00:17:41: Ja

00:17:41: bei mir war es auch super.

00:17:42: ich war ganz im Norden vom Land... Ich habe quasi die Sprache gelernt, ich hab was anderes studiert, ich habe eine andere Stadt gesehen und ich hatte viel Zeit.

00:17:53: Ja, also das ist sowieso nicht nur an die Tourismus oder Kulturstudenten.

00:17:58: Ich finde alle sollten eine Erasmus machen, die an der HSZG sind.

00:18:02: Es ist wirklich so toll.

00:18:04: und noch ein Vorteil Also wenn man an einer viel größeren Uni ist es erstens schwernen Platz fürs Erasmuss zu kriegen.

00:18:10: Das ist in Görlitz sehr viel einfacher Und die Finanzierung ist auch großzügiger weniger Leute ins Ausland gehen.

00:18:18: Das heißt, der Fördertopf ist weniger beschränkt und man kriegt teilweise auch eine höhere Erasmusförderung als ein größeren Universitäten so wie ich das verstanden habe.

00:18:30: Man kann sich wirklich ganz individuell entfalten dann hat man zusätzlich noch einen Praxissemester.

00:18:34: da kannst du eigentlich in alle Richtungen gehen.

00:18:36: Ich hab jetzt gehört dass aktuell auch Leute zum Beispiel im Fernsehstudios Sachen mitgestalten andere sind ganz normal in Museen der alles aussuchen.

00:18:46: Also individuelle Entfaltung ist super einfach.

00:18:51: Schön, das freut mich voll zu hören!

00:18:54: Wir sagen auch immer von uns als Hochschule dass wir studentische Mitbestimmung ganz groß schreiben.

00:18:59: also angefangen damit dass man im Inseminarraum oder im Vorlesungsraum eben einen coolen Draht zu den Lernenden hat und da vielleicht auch mal irgendwie einfach miteinander quatschen kann wie man an Lehrveranstaltungen auch inhaltlich irgendwie vielleicht was ändern kann, weil gerade irgendein Trend auf Plopp ist ja grade Tourismusmanagement oder Sozial bewegt sich ständig.

00:19:24: Verändert sich stendig alles eigentlich immer im Wandel bis hin zu auch Gremienarbeit die es bei uns gibt um sich damit einzubringen.

00:19:33: wie empfindet ihr das?

00:19:35: Also eben dieses Thema selbst oder Mitbestimmung

00:19:41: Ich würde einfach mal anfangen etwas Vorab überhaupt sagen muss, was auch so ein bisschen den Unterschied einfach macht.

00:19:49: Wenn man von der Schule kommt und dann ins Studium geht.

00:19:51: und was dann auch wie gesagt immer wieder erst mal überfordern sein kann ist wir sind hier grundsätzlich im Studium um selber zu lernen um für uns zu lernen.

00:20:04: das nimmt uns trotzdem keiner ab Auch wenn es einfacher ist aufgrund von kleinen Gruppen weil die Förderung dadurch besser ist etc.

00:20:12: Und du musst dich halt sehr lobgesagt auf deinen eigenen Arsch setzen und was machen?

00:20:17: Du musst dich beteiligen.

00:20:18: Du kannst dich beteilen!

00:20:20: Und genauso läuft das eben auch in den Seminaren und Co-App, also egal ob man jetzt mitgestalten möchte wie unsere Lehrveranstaltungen sind oder auch Vorschläge hat für Themenauswahl bei Prüfungen

00:20:35: etc.,

00:20:35: da läuft es in der sozialen Arbeit eh noch mal ein bisschen anders ab.

00:20:39: Das würde jetzt aber den Rahmen springen, das zu erklären Es ist sehr viel Mitbestimmung, wenn man sich auch beteiligen möchte.

00:20:48: Genau und das sehe ich bei der Gremienarbeit halt ähnlich.

00:20:50: Das musst du halt selber wollen.

00:20:52: so

00:20:53: Wir hatten jetzt auch total oft in Seminaren und den ganz also eigentlich einen ganzen Semester in einem Fach Total viel mitbestimmung auch vom Professor bekommen.

00:21:03: Wenn da wirklich nur ja bis zu fünfzehn Leute im Raum sitzen dann geht man wirklich plant man eigentlich das Semester miteinander und nicht nur, dass der Professor Deadlines vorgibt oder die Preff-Professorin das Deadlines vorgegeben werden.

00:21:18: Und das muss dann und dann gemacht sein.

00:21:20: Wir hatten wirklich total die Chance eine Exkursion zu planen.

00:21:23: Was machen wir in den Stunden nach der Exklusion?

00:21:25: Wie sieht die Prüfungsleistung aus?

00:21:27: Da hatten wir eine totale Mitbestimmung.

00:21:30: Die ist uns gegeben!

00:21:32: Wer weitergehen will, geht weiter.

00:21:33: Das ist viel Option.

00:21:35: Ja, Theresa du hast auch die ganze Zeit jetzt zustimmend genickt.

00:21:39: Nämlich an?

00:21:40: Also ich unterschreib das genauso.

00:21:43: Ich finde auch die Studiengänge extrem zukunftsfähig.

00:21:47: also es wird auch von der Hochschule einfach ständig daran gearbeitet die Studien Gänge auf die aktuelle Weltlage anzupassen und man kann da so viel mitwirken.

00:21:59: Man wird so viel gefragt wie seht ihr das ist halt ständig in diesem Transformationsprozess drin, den wir ja jetzt auch gerade sehr großen haben.

00:22:08: Eben einfach um sich immer darauf anzupassen und nicht stehen zu bleiben.

00:22:12: Und das finde ich extrem wichtig für die Hochschule und auch hier zu studieren.

00:22:16: Ja

00:22:16: auf dem Transformations-Prozess würde ich dann gerne nochmal zu sprechen kommen.

00:22:20: Mir ist grad aber mir noch was aufgefallen.

00:22:23: Bene du hast es grade schon mal gesagt ne?

00:22:24: Du hast gemeint man muss jeder setzt sich auf seinen eigenen Arsch.

00:22:31: Also sag ich immer, in jedem Studium gibt es irgendwie mal ein Modul was eben nicht so leicht von der Hand geht oder wo man sich irgendwie ein bisschen mehr dahinter klemmen muss.

00:22:40: Wie ist das an einer kleineren Hochschule?

00:22:44: Das Thema, worauf ich hinaus will sind eigentlich die Prüfungen und Prüfungsleistungen.

00:22:47: Weil ich das auch oft erlebe, dass man da irgendwie so Sorgen hat, schaffe ich das überhaupt?

00:22:54: Wie ist der Unterschied jetzt von Schule zu Studium?

00:22:57: Wie laufen denn Prüfung ab?

00:22:59: Wer wird in die Leistung abgeprüft?

00:23:01: also gerne könnt ihr gerne auch alle was dazu sagen.

00:23:05: Und ist das machbar?

00:23:06: muss man davor irgendwie eine Sorge haben?

00:23:09: Also Ich möchte an dieser Stelle erst mal einen Punkt schon an Theresa geben.

00:23:14: Du magst es ja immer davon zu erzählen, wie die Prüfungsphasen aufgebaut sind.

00:23:18: Und deshalb gebe ich jetzt einfach mal den Ball rüber zu dir und ich würde dann nochmal was sagen über Prüfung Arten in der sozialen Arbeit.

00:23:26: Also ich reise auch ganz gerne an Schulen und da bekomme ich auch wirklich oft die Frage, wie ist das denn mit den Prüfungen?

00:23:31: Mit den Leistungskontrollen.

00:23:33: Die wissen ja meistens gar nicht was, was ist studieren, wie macht man das?

00:23:36: Und die haben immer sehr viel Angst, dass sie es nicht schaffen.

00:23:39: Ich sage immer an der Hochschule Zittow-Gerlitz wird niemand durch eine Prüfung fallen, der sich ernsthaft damit auseinandergesetzt hat da einfach reingeht oder es halt am Ende nicht schaffen.

00:23:52: Man muss erst mal wissen, wenn man frisch aus der Schule kommt.

00:23:55: im Studium ist das nicht so dass man wirklich jede Woche zwei Klausuren hat und noch eine LK dazu.

00:24:00: Es gibt wirklich einen Zeitraum in dem man Vorlesung und Seminare hat, fünfzehn Wochen meistens und dann gibt's ein Prüfungszeitraum von ungefähr vier Wochen und man weiß vorher, an welchem Tag man welche Prüfung schreibt.

00:24:13: Und es ist innerhalb diesem langen Zeitraum wirklich gut möglich sich auf diese Prüfungen vorzubereiten.

00:24:20: Selbst wenn habe ich an dieser Hochschule nicht das Gefühl dass die Professoren da geilt sind mit ihrer Durchfallquote zu rühmen... Hat kein Professor hier, dass er sagt oh also ich habe jetzt die und die Durchfallquote.

00:24:33: Insgesamt ist ja unsere Durchfall- und Abbrecherquote sehr gering was?

00:24:38: Ich will es nicht sagen das es total einfach ist und man dafür nichts tun muss, dass man da einfach reingehen soll.

00:24:44: Das stimmt so nicht.

00:24:45: aber wenn man sich für seinen Studienfach interessiert dann fällt einem das erstens leichter weil man nicht mehr an allem gut sein muss sondern nur noch in dem Bereich den man sich wirklich ausgewählt

00:24:57: hat.

00:24:58: mich auch immer furchtbar.

00:24:59: Und jetzt hast du halt wirklich diesen einen Bereich, wo du weißt darauf kann ich mich speziell sehen.

00:25:03: da gibt es auch immer Sachen die du halt nicht magst aber das sind halt Ausnahmefälle.

00:25:07: also wenn du wirklich ein guter Studiengang gewählt hast.

00:25:10: Ich finde

00:25:10: Statistik ist da auch immer ein gutes Beispiel dafür weil Statistika fällt ja doch einigen gerade wenn man so in den... Also mir selber ist es so gegangen ich komme aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich eher sozialer Bereich auch und da Statistikum.

00:25:25: Ich hab Public Management, habe ich studiert und mache jetzt grad hier bei uns an der Hochschule zu der Görlitz noch den Master International Business Management.

00:25:34: Nee aber Statistik oder überhaupt Mathe Naturwissenschaften waren nicht so meine Lieblingsfächer.

00:25:42: Das waren genau diese Sachen wo du sagst musst du halt durchnäfft irgendwie würdest dich gerne auf das fokussieren und konzentrieren worauf du richtig Bock hast und dich da reinhängen.

00:25:52: Statistika war irgendwie ein Killer Und im Studium machst du das ja aber vor einem anderen Hintergrund, wie ich es gerade schon sagte.

00:25:59: Weil grade auch in den sozialwissenschaftlichen Studiengängen höre ich das oft, dass wenn man Beobachtungen macht, wenn man empirische Forschung anstellt, man will seine Forschungsergebnisse irgendwie darstellen und da gehört zum Beispiel Statistik eben mit dazu.

00:26:14: Wenn das darf einmal aber einen Sinn ergibt, finde ich das immer magic!

00:26:22: Das macht dann auch die kleinen Gruppen, sind da unfassbar förderlich dafür.

00:26:27: Also gut, die soziale Arbeit ist mit der größte Studiengang an der HSZG dementsprechend.

00:26:32: wir haben zwar unsere Seminare und

00:26:33: Co.,

00:26:34: aber wir sind halt über neunzig Leute.

00:26:36: Es ist dann durchaus nochmal was anderes wenn man wahrscheinlich Kultur- und Management oder Tourismus studiert bei uns.

00:26:41: Aber wie gesagt das ist einfach sehr hilfreich nicht nur um durchzukommen sondern eben auch gemeinsam Perspektiven zu entwickeln sich selbst in seinem Fach zu professionellisieren ... weil du ja auch gefragt hast wegen Prüfungsleistungen und Co.

00:26:55: Man hat, ich weiß wirklich gar nicht wie das bei euch so ist... ob ihr so ganz klassische Prüfungen schreibt und mehr Belege macht?

00:27:04: Ich glaube,

00:27:05: dass macht keiner an der HSTG.

00:27:06: also ich weiß nicht wie es bei allen anderen aussieht.

00:27:10: Nee, ich meine wir zum Beispiel in der sozialen Arbeit haben so unterschiedliche Prüfungsharten.

00:27:15: Wir haben eine inklusionsdidaktische Übung zum Beispiel.

00:27:19: Wir

00:27:20: haben das auch.

00:27:22: Aber ihr habt da mehr als nur einen klassischen Beleg schreiben und so was?

00:27:29: Ja

00:27:29: schon, also es kommt immer auf die Lehrenden an.

00:27:32: Zum Beispiel jetzt haben wir eine wirklich große Exkursion nach Berlin gemacht.

00:27:38: darüber wird dann halt wirklich ne mehrseitige Reflexion geschrieben ähnlich wie ein Beleg aber anders mit nem anderen Kern.

00:27:45: Dann gab's zum Beispiel schon dass wir kreative Performances machen sollten.

00:27:49: Dann gab es schon, dass wir normale Prüfungen geschrieben haben.

00:27:52: Ich sag mal von sechs Fächern in denen du geprüft wirst sind vielleicht die Hälfte normale Klosung und der Rest ist immer irgendwie anders.

00:27:59: Wir haben mal... Das ist so

00:28:00: ein tolles Mischverhältnis weil das die Prüfungsphase dann auch nicht so überstrapaziert.

00:28:05: Ja ja, auf jeden Fall.

00:28:07: Weil du dich auch selber ausprobieren kannst und vielleicht auch einen Gefühl dafür bekommst.

00:28:10: was bin ich denn so für'n Typ?

00:28:13: Ich glaube, es ist einfach so dass manche die mögen das zu lernen und das dann schriftlich abliefern zu können.

00:28:18: Und ein anderer der will lieber eben über so eine Performance oder was ich halt mal super cool fand.

00:28:23: Das durfte ich mal auch mit begleiten im Rahmen der Studienorientierung.

00:28:28: Ein Matrix von euch hat aber schon paar Jahre her.

00:28:31: Die haben in Bautzen an der Wasserkunst einen Kartoffelsalatwettbewerb organisiert.

00:28:36: Mit den ganzen ansässigen bautznahen Restaurants.

00:28:41: Sie konnten sich da quasi anmelden konnten ihren Kartoffelsalat beisteuern, dann wurde eine Studieband aus Görlitz hier hat dort mitgespielt und es war ein total toller Kulissen.

00:28:51: Es war üblich gut und die haben halt die Veranstaltung von Anfang bis Ende aufgesetzt nachbearbeitet, ausgewertet alles was dazugehört.

00:29:00: Also ich kenne das bei mir aus dem Studium.

00:29:02: So in den betriebswirtschaftlichen Fächern hat man dann manchmal wie so ein Planenspiel, um es eben zu simulieren und das ist halt total cool wenn du es tatsächlich auch umsetzt und deine Erfahrungen sammeln kannst.

00:29:14: Jetzt würde ich gerne zu dem angesprochenen Transformationsprozess mal grad kommen.

00:29:19: Ich glaube ihr zwei seid ja an unserem Social Media Team, ihr bekommt das ganz aktiv mit weil er uns da... Da haben Sie immer sehr dankbar dafür, eben auch immer wieder mit begleitet und ja um das irgendwie in den sozialen Netzwerken auch zu zeigen was da so passiert.

00:29:34: Ich kann mir vorstellen, Theresa, dass du vielleicht doch ganz gut mal aus Studieperspektive sagen kannst – Was da so?

00:29:41: Boah, der erwischt mich ganz auf dem falschen Fuß weil ich ja ein Praktikum bin und tatsächlich wusste nicht mal dass hier die Straße gesperrt ist.

00:29:47: Der Ben hat mir das heute gesagt.

00:29:49: also ich bin wirklich komplett raus.

00:29:50: Hey Mensch wie glücklich wir uns schätzen sind, dass du es geschafft hast!

00:29:54: Ja,

00:29:54: schon ist schon nicht schlecht.

00:29:55: Also ich bekomme natürlich einiges mit durch die Social Media Arbeit aber... Ich habe auch schon lange meine Mails nicht mehr gecheckt.

00:30:03: Vorsichtig?

00:30:04: Ja, ist es auf jeden Fall.

00:30:06: Ich weiß auf jeden fall dass einige Fakultäten zusammengelegt werden sollen.

00:30:10: so viel kann ich sagen.

00:30:11: Es gab jetzt eine Abstimmung darum wie unser Name lauten soll.

00:30:14: das hab ich mitbekommen aber ansonsten

00:30:17: bin ich wirklich versaft.

00:30:18: dann haben wir gerade mal einander vorbeigeredet weil Ich habe eher auf den University for Future Prozess auch hingespielt, wo es ja quasi von unserer Seite seitens der Hochschule darum geht für Schülerinnen und Schüler.

00:30:31: Für Studieninteressierte aber natürlich auch für die Studis Möglichkeiten zu schaffen sich fürs Studium zu orientieren Aber auch dann wenn man hier bei uns an der Hochschool ist ein ganz tolles Lernenumfeld zu bekommen.

00:30:42: Wir haben zuletzt das grüne Klassenzimmer eröffnet Und Bene da kannst du dich nie rausreden Du warst mit dabei.

00:30:48: Also ich hab Dichter also bis bis zu meinem Feierabend, achtzehn Uhr um oder so.

00:30:54: Habe ich dich noch dort gesehen?

00:30:55: Ich weiß nicht, was danach passiert ist.

00:30:57: Wir begrüßen an die Dezibar!

00:31:01: Aber ja vielleicht kannst du gerne mal erzählen wie du das so wahrnimmst auch vielleicht... ich glaube der ist unser mobiles Lernlaborer, das kennt ihr alle.

00:31:13: also die Region ist einfach im Wandel.

00:31:16: Ich würde fast sagen, im gesamten Osten passiert ist das wir für unsere spezifischen Situationen jetzt wirklich nach Lösungen suchen und die probieren auch umzusetzen.

00:31:29: Und ich finde das mobile Labor gut dass du es angesprochen hast.

00:31:32: Es einfach so ein perfektes Beispiel dafür wie man auf eine, ich sag mal moderne und zielgerichtete Art und Weise in ländlichen Raum wirklich Studieninteressierte gewinnen kann und dabei Wissenschaft sehr nahbar macht.

00:31:48: Das mobile Labor vielleicht ganz kurz für diejenigen, die es noch nicht kennen das ist ja ein Anhänger, ein Airstream-Anhänger, wir nennen es auch manchmal das Lernei, ist ganz cool!

00:31:57: Das können wir flexibel bestücken mit Experimenten, mit Technik, Tridetrocker... ganz viele, ganz tolle spannende Sachen gibt es dafür.

00:32:08: Wir packen uns das Ding, wir fahren an die Schulen, wir fahren auf Messen und zur Veranstaltung.

00:32:13: Und dann kann man sich dort eben einfach mal ausprobieren und gucken wie vielleicht was man in der Zukunft mit was man sich vielleicht beschäftigen könnte?

00:32:20: Genau ja!

00:32:21: Das ist wie gesagt einfach... Es ist einfach typisch ländlicher Raum.

00:32:26: Es ist irgendwie Individualverkehr Wie gesagt, auch nahbar.

00:32:31: dadurch dass wir dann uns ja wirklich die Zeit nehmen an die Schulen zu fahren und wirklich in Gespräche zu kommen.

00:32:37: Also trotz dessen das wir ja auch so digitale Veranstaltungen haben und co geht der Trend ja finde ich guterweise wieder auch mehr dazu wirklich Messerarbeit zu machen.

00:32:48: Messen waren nie weg.

00:32:49: aber zum Beispiel auch die Zukunftstage in Hirschfelde sind eigentlich Wer kennt Hirsch Felde wenn man auf die gesamte Bundesrepublik schaut Dass man lokal alle möglichen Partner zusammenholt und dann wirklich sagt okay, wir probieren hier zu zeigen was kann die Region?

00:33:04: Was wollen wir können.

00:33:05: Wir kommen in Austausch, wir vernetzen uns

00:33:07: etc.,

00:33:08: das passiert gerade und es passiert ganz viel.

00:33:10: aber es ist wieder auch Punkt man muss es auch sehen wollen.

00:33:14: Man muss sich auch wirklich mal hinsetzen und sagen ok ich lasse mich darauf ein dass hier etwas passiert.

00:33:30: Wir hatten es gerade noch, das grüne Klassenzimmer beispielsweise.

00:33:33: Da hat die Hochschule quasi Geld in die Hand genommen und hat jetzt grad geschaut... Man könnte es finde ich zum Teil, ist es Teil dessen dieses dieser Arbeit für Schülerinnen und Schüler.

00:33:45: Wir haben jetzt quasi an unserem Campus in Zitter und Ort geschaffen, wo man hinkommen kann, wo Schule bei uns am Campus passieren kann oder sich ausprobieren kann.

00:33:55: Teil dessen ist aber auch ein wichtiges Thema.

00:33:58: Aber zum Thema Freizeit kommen wir gleich noch.

00:34:00: Es ist der Outdoor-Sportbereich mit vielen Sportgeräten auf dem Campus.

00:34:05: Und was hat auch dort noch mit rein spielt, ist das DLR.

00:34:11: Das Zentrum für Luft- und Raumfahrt des Deutschen.

00:34:13: Dass die sich quasi bei uns ins Institut angesiedelt haben und dort das DLR School Lab eröffnet haben wo eben auch Schülerinnen und Schüler hinkommen können und sich einfach mal ausprobieren können vor allem im naturwissenschaftlichen.

00:34:24: Bereich.

00:34:25: Und das bietet ja dann auch eben, ich sag mal vielfältige Arbeitsmöglichkeiten.

00:34:30: und damit meine ich nicht mehr nur Leute die wirklich ausgelernt sind und sagen okay such Arbeit sondern auch Leute die sich orientieren wollen.

00:34:36: dadurch sind Bundesfreiwilligendienst eingeschaffen da kann man Praktikum

00:34:41: machen bei

00:34:42: uns.

00:34:44: Das ist dann einfach eine deutlich größere Perspektive, ein deutlich größerer Schnupperkurs auch im naturwissenschaftlichen Bereich.

00:34:50: Weil der Bundesfreiwilliger dienst ja doch meistens klassisch wie damals der Zivildienst eher darauf abgezielt ins Klinikum zu gehen oder ähnliches.

00:34:58: und da hat man noch eine weitere schöne Variante sich zu orientieren.

00:35:03: Ja gut, dass du das gesagt hast!

00:35:05: Ich würde jetzt gerne zu einem ganz wichtigen Fakt auch noch kommen und das ist nämlich, also wir haben jetzt ganz viel übers Studium geredet wie es abläuft.

00:35:12: Wie ihr dahin gekommen seid usw.

00:35:14: Und jetzt bin er deine Lieblingsdisziplin vielleicht?

00:35:16: Alles was ringsum uns Studium passiert.

00:35:19: Ja Herr Hennig, vielleicht du!

00:35:23: Was kann man so machen?

00:35:30: Genau,

00:35:30: erzähl

00:35:30: mal was man hier so machen kann wenn es keine Abendveranstaltung ist.

00:35:34: Also ich bin ein riesen Fan von der Stadt.

00:35:36: Es ist ein super spezieller Standort.

00:35:40: Die Häuser geben einem teilweise so Großstadt-Vibes Ist aber eigentlich keine Großstadt.

00:35:44: die Leute sind irgendwie eigen.

00:35:46: Es ist sprachlich ganz anders als der Rest von Sachsen und wir befinden uns direkt an der polnischen Grenze.

00:35:52: Es gibt basically ein anderes Land.

00:35:55: Wir können basically in fünf Minuten so für mich Urlaub machen.

00:35:58: Du verstehst auf einmal nichts mehr, du kannst die Sachen nicht mehr lesen.

00:36:01: Andere Produkte im Supermarkt.

00:36:05: Aber es gibt so viel zu entdecken.

00:36:06: also ich mache zum Beispiel gerne Sport.

00:36:09: Es gibt unwahrscheinlich viele Sportmöglichkeiten in Görlitz.

00:36:12: Wir haben eine heiße Radweg, du kannst Rennrad fahren.

00:36:14: Du kannst zum Berzer Versehschwimmen gehen.

00:36:17: Die Berge sind nicht weit Ja das Zittauer-Gebirge oder das polnische Risengebirge.

00:36:20: man kann wandern gehen In Scorcellets auf der polnischen Seite kann man super Basketball spielen.

00:36:25: Da gibt es ein riesen Basketballfeld, riesige Parks wo man joggen gehen kann einen kostenlosen Tennisplatz.

00:36:33: Der

00:36:33: ist Hammer!

00:36:34: Dann

00:36:35: gibt's auch so'n Fußballtreff von Studierenden.

00:36:37: die gehen dort auch immer offen im Kunstrasen kostenlos spielen.

00:36:41: Es is wirklich krass was wir hier für Sportmöglichkeit haben.

00:36:45: also da muss man eigentlich gar nicht mehr nach Innsbruck ziehen.

00:36:48: Na und der Hochschulsport bietet ja auch jede Menge, oder Weene?

00:36:51: Ja genau.

00:36:51: Also wir haben ja dann.

00:36:53: das was Henning ja gerade erzählt hat sind die Freizeitmöglichkeiten, die man nachgehen kann wenn man einfach eigenständig sich irgendwie organisieren möchte oder so ganz spontan sich mit Leuten treffen will.

00:37:02: Wer natürlich dann Lust hat ein ganz klassisches Fitnessprogramm oder ein bisschen Kursorientiert etwas zu haben, der kann natürlich bei uns im Hochschul-Sport vorbeischauen.

00:37:11: Und da kooperieren wir ja mit jeder Menge Vereinen.

00:37:14: Und

00:37:14: Theresa, du musst ja gerade deinen Praktikum an einem ganz tollen Ort machen.

00:37:19: Ich kriege schon wieder Urlaubsfeeling, wenn ich nur dran denke ist es so schön.

00:37:22: Wie

00:37:22: praktisch oder?

00:37:23: Dass man das einfach gar nicht mit Arbeit irgendwie

00:37:26: verbindet

00:37:27: seine Arbeit.

00:37:28: Gehst

00:37:28: du in der Pause manchmal baden?

00:37:30: Wir also immer in der Mittagspause machen wir Füße ins Wasser setzen und dann was ist so herrlich aber baden ist ja jetzt erst warm geworden war er sehr kalt die letzten Aber der See ist jetzt schön warm.

00:37:43: Es ist so schön, einfach da zu sitzen und seinen Personal essen zu essen was man dort bekommt.

00:37:49: also ich kreibe von diesem Ort

00:37:51: Du bist ja insgesamt sowieso so wichtig kennengelernt habe Und was du auch in deiner Erzählung erst gerade wieder bestätigt hast eine übelste Fleißbiene.

00:38:00: Wie wenn du denn mal Freizeit hast wie verbringst du die hier in Görlitz?

00:38:05: Ich gehe richtig gerne schlendern und Essen Und dafür hat Görlitz wirklich tolle Möglichkeiten auch das polnische Essen ausrühren.

00:38:13: Es gibt so leckeres Sushi, ich bin gefühlt jede Woche im Sushi-Restaurant gar nicht gut für den Geldbeutel aber es ist so leckere!

00:38:19: Ich gehe so gerne durch die kleinen Läden schlendern und durch die Stadt.

00:38:22: Das macht mir einfach so viel Spaß mit dem Ambiente, mit den tollen Gärten viel spazieren oder fahre oft in die Heimat weil es ist ja doch so nah.

00:38:31: Vor allem haben wir hier an unserem Ja, in unserem Semesterbeitrag den ihr bezahlen musst.

00:38:37: Der Verhältnis sich mit oder verglichen mit anderen Hochschulen auch sehr günstig ist.

00:38:42: Habt ihr quasi das Deutschland-Ticket mit drin und könnt damit komplett die Öffis in Deutschland

00:38:47: benutzen?

00:38:48: Ja super Sache!

00:38:50: Also was ich noch dazu sagen würde es auch dass man in Görlitz total viel nach Subkultur suchen kann.

00:38:56: also es geht eigentlich richtig viel in der Stadt ist teilweise ein bisschen versteckter weil dann die Partizipation der gesamten Zivilbevölkerung gar nicht so hoch ist.

00:39:04: Aber es gibt das Basta, es gibt die Rabrika, wo man immer wieder Leute treffen kann... Dann war ich jetzt auf dem Blumenstraßen fest.

00:39:14: Es war so toll und da denkt man sich manchmal, dass passt gar nicht zum Image der Stadt.

00:39:18: aber es ist wirklich viel, man muss nur danach suchen!

00:39:22: Und ich sage, ich habe das selber auch noch nicht genug genutzt.

00:39:27: Interesse daran hat, raus in die Welt zu gehen.

00:39:30: Kann man in Görlitz dann doch schon mehr sehen als man denkt?

00:39:33: Also Görliz ist nicht so tot wie es tot gesagt wird.

00:39:36: Ja

00:39:36: ich sage immer wir sind überschaubar und das war eben im positiven Sinne.

00:39:40: dass.

00:39:40: du hast gerade gesagt man muss es irgendwie nur suchen.

00:39:44: In Zittau sagen unsere Studis auch immer, Zitta ist das was du draus machst.

00:39:48: Also wenn man in dieser Studi-Babel dann irgendwie drin ist es ist immer irgendwo etwas los.

00:39:53: also ich selber empfinde das jetzt ich komme ja aus dem Raum Zittow Ich empfande das jetzt krass an den Wochenenden wieder so dass ich denke achja das war ja noch und das und das Total cool einfach.

00:40:06: Schön, dass du das gerade noch mal erwähnt hast, dass man da echt viel erleben kann.

00:40:11: Bene, angeht dieser damals ja jetzt schon mehrfach?

00:40:13: Kannst du vielleicht noch sowas zum Thema Party leben hier sagen?

00:40:16: Das

00:40:17: ist auf jeden Fall existent bei Bene.

00:40:18: Genau, gibt's das?

00:40:20: Kannste dich an irgendwas erinnern, Gaston?

00:40:22: Es gibt immer wieder Parties und auch meine Partys.

00:40:26: Also der Punkt... dreht sich jetzt im Kreis.

00:40:31: Erstmal, man muss sich interessieren dafür wir haben genug Clubs und auch den eigenen Studi-Club.

00:40:36: dort ist immer wieder was los.

00:40:37: aber halt eben und da möchte ich ja nochmal die Credits jetzt wirklich an die Studierenden geben.

00:40:40: es gibt immer wieder Leute aus unterschiedlichen Studiengängen, die sich hier eigenständig organisieren, probieren zu kooperieren und dann wirklich einfach locker Easy-Parties machen.

00:40:52: Die sich hier entspannt auf dem Campus treffen, den Flohmarkt organisieren.

00:40:56: Ja aber auch

00:40:57: am Wochenende jetzt ne?

00:40:58: Genau

00:40:58: richtig!

00:40:59: Die sagen kommt wir treffen uns alle gemeinschaftlich am Bärzdorfer oder okay wir sind im Wohnheim und halten die Lautstärkeregeln ein Passiert immer wieder.

00:41:11: Wir versuchen die Lautstärke-Regelung einzuhalten.

00:41:13: Funktioniert

00:41:13: auch meistens, aber nein wie gesagt also hier geht schon einiges ab.

00:41:19: Man muss offen sein und das ist auch mein kleiner Nachtrag noch zu meinem Punkt vor uns, nicht Akademiker Kinder nach Görlitz kommen etc.

00:41:29: Leute ihr seid alle wahrscheinlich dann zum ersten Mal im Studium vielleicht doch zum zweiten mal.

00:41:35: ihr probiert Anschluss zu finden

00:41:36: etc.,

00:41:37: es geht vielen so.

00:41:38: man sollte sich nicht unterkriegen lassen egal aus welchem Standmann kommt Und man kann darüber offen reden hier.

00:41:45: Also es ist völlig okay, dass man mal überfordert ist und das ist völlig ok, dass Man auch da sitzt und sagt oh scheiße ich zweifel gerade ob Ich das wirklich hinbekomme.

00:41:53: aber wenn man sich zusammen mit den leuten hinsetzt und wirklich auch nach Hilfe fragt sich hilfe sucht etc.

00:41:59: Das ist alles möglich und dann kann man das auch völlig selbstbestimmt schaffen.

00:42:03: und Deshalb laute lasst euch nicht unterkriegen macht euer ding zieht das durch.

00:42:14: Wichtige Frage trotzdem jetzt noch, bevor wir dann mit Blick auf die Uhr echt langsam zum Ende kommen können.

00:42:19: Ich fühle mich super gerne an das Gespräch.

00:42:21: Wahrscheinlich ewig weiterführen könnte!

00:42:23: Thema Studium, gerade wenn man sagt, man zieht von zu Hause weg.

00:42:26: Ist ja auch immer eine Frage wie man das finanziert ne?

00:42:28: Weil man hat einfach Ausgaben.

00:42:30: Man muss sich irgendwie eine Unterkunft, eine Wohnung bezahlen, da könnt ihr auch gerne nochmal erzählen, wie ihr das gelöst habt.

00:42:37: Man hat seinen Sushi was man immer bezahlen muss und vielleicht sein Sportkurs oder was auch immer man macht.

00:42:42: also Wie läuft es mit der Finanzierung?

00:42:44: Was gibt's dafür Möglichkeiten?

00:42:46: welche habt ihr vielleicht genutzt?

00:42:49: Ja und ist das machbar?

00:42:51: an so einem Standort wie Görlitz.

00:42:52: Also

00:42:53: ich würde mal anfangen, es ist auf jeden Fall machbarer.

00:42:55: Ich habe Zeit gleich mit meinen Freundinnen angefangen zu studieren.

00:42:59: die eine ist nach Leipzig und die andere nach Dresden.

00:43:01: Die haben angefangen mit achthundert Euro Miete pro Monat und ich kam dann mit mein dreihundert Euro-Mieter.

00:43:06: also das ist schon wirklich ne extreme Erleichterung.

00:43:09: Ich hab von Anfang an alleine gelebt direkt neben der Hochschule.

00:43:13: Görlitz und Zittau haben einen wirklich großen Immobilienmarkt.

00:43:15: also man hat echt die Chance hier eine coole Altbauwohnungen zu finden egal was man will.

00:43:21: WG alleine das hat total ausgereicht, war wirklich ein ganz tolles Erlebnis.

00:43:29: Bene hat im Wohnheim gewohnt?

00:43:31: Ja genau!

00:43:33: Ich habe in dem Wohnheim bewohnt und da muss man ganz klar dazusagen, dass sind die staatlich geförderten Immobilien und die laufen mir übers.

00:43:42: Studentenwerk Dresden.

00:43:47: Leute ganz im Ernst, das ist all in All eigentlich das beste Angebot.

00:43:50: Also rein vom Ding her was man da bekommt... Das Unkomplizierteste

00:43:54: vor allem für Studieneinstieg.

00:43:55: erst mal?

00:43:55: Ja vollkommen!

00:43:56: Also deshalb auch meine Empfehlung Leute wenn ihr euch unsicher seid geht erstmal ins Wohnheim, da könnt ihr ein Jahr chillen.

00:44:01: der Studierendenclub ist gleich gegenüber.

00:44:04: Ihr habt keine Wasserkosten, das übernimmt das Studentenwohnheim, ihr habt einen WLAN, ihr müsst keinen Strom bezahlen, ihr zahlt wirklich nur die zwei Hundert-Achzig bis drei Hundertzwanzig Euro Miete

00:44:15: Ist mir beliert

00:44:17: Stimmt, es ist vollmöbeliert.

00:44:20: Ihr könnt euch auch entscheiden alleine zu wohnen, da müsst ihr aber Glück haben meistens seit hier in WG's.

00:44:25: Hab dann eben eine Gemeinschaftsküche und trotzdem eigentlich total cool weil das so... Also eigentlich ist das Wohnheim schon selber so ne kleine Subgruppe Und man trifft sich dort im Innenhof, in den WGs untereinander.

00:44:40: Man kocht zusammen

00:44:40: etc.,

00:44:41: ist supergut für ein Studien-Einstieg und wie gesagt extrem günstig.

00:44:44: Also jeder der schon mal seinen Wasserzähler abmessen musste und das dann seinem Vermieter schicken wollte, der versteht jetzt den Schmerz, den ich gerade wieder spüre...

00:44:53: Es ist eine

00:44:54: Kotzenmorte wirklich!

00:44:56: Aber gehört halt dazu jetzt wenn wir in einer eigenen Wohnung wohnen.

00:44:58: Genau und ich

00:45:00: kann dir sagen dass es ein geringes Übelst wird nie besser.

00:45:03: Die größer und älter du bist.

00:45:08: Nein,

00:45:08: nein, nein!

00:45:08: Du

00:45:08: bist doch hier gerade noch mit die Nein-Nein?

00:45:11: Nee, aber wie gesagt ... Ich bin dann auch einfach ausgezogen um mein Ding zu machen und so sagen okay ich hab eh schon vorher in einigen Weges gelebt und dementsprechend war ich jetzt einfach so.

00:45:24: eigentlich wär's mal cool jetzt alleine zum wohnen und das war dann relativ einfach auch dadurch, dass man so gute Hilfe von guten Freunden hat wie Theresa.

00:45:34: Klappt bis jetzt?

00:45:35: Ja, schafft's!

00:45:37: Schafft der Junge!

00:45:39: Genau und deshalb ist das alles durchaus möglich und es gibt wirklich viel Angebot.

00:45:45: Cool cool.

00:45:46: Henning, wie ist das bei dir?

00:45:48: Ja, ich bin auch super günstig am Wohnen.

00:45:50: Wie gesagt geht dann alle Mitte zwanzigjährigen die gern Rennrad fahren und eine Siebträger zu Hause haben.

00:45:56: Eure Altbauwohnung steht in Görlitz und kostet nicht viel also kommt alle nach Görliz.

00:46:03: So Finanzierung würde ich mal sagen man kann so viele coole Jobs haben.

00:46:07: Ich habe beim Theater gearbeitet hab quasi sogar der Robo und sowas gemacht hat mir dann die Vorstellung angucken können musste nur gucken das nichts dem Publikum passiert, war immer alles chillig und auch so viele andere tolle Jobmöglichkeiten.

00:46:23: Die Hochschule hat viele SHK-Stellen da bin ich ja auch gerade bei einer beschäftigt und es ist einfach genau BAföG kann man ja beantragen und da können auch viele Leute die glauben sie kriegen kein BAföGS sollten trotzdem mal einen Antrag stellen und gucken ob das vielleicht irgendwie funktioniert.

00:46:41: Das heißt die Finanzierungs Möglichkeiten sind recht breit gefächert glaube

00:46:47: Ja, ich würde die vielleicht nochmal zusammenfassen für alle.

00:46:50: BAföG-Supermöglichkeit wenn ihr das bekommt nehmt das auf jeden Fall wert.

00:46:53: im Leben nie wieder so einen günstigen Kredit bekommen und ihr müsst ja auch nur die Hälfte zurückzahlen.

00:46:57: also wirklich also jeder der es kriegt sollte es nehmen.

00:47:02: Ich bekomme es leider nicht.

00:47:03: deswegen muss sich mich anders umschauen.

00:47:06: Seitdem ich wusste dass ich an die Hochschule gehen will habe ich angefangen zu arbeiten.

00:47:10: schon neben Abitur kann ich auch jedem empfehlen, dass man einfach ein bisschen was Erspartes hat.

00:47:15: Ich habe angefangen im Einzelhandel zu arbeiten auf Minijobbasis.

00:47:19: Minijobs sind laut jetzigem Stand ungefähr sechshundert Euro pro Monat die ihr vor allem SV befreit bekommt.

00:47:27: Die müssen nur wenig Steuer zahlen und das ist eigentlich ganz cool.

00:47:31: so einen Minijop für den Anfang wird aber wahrscheinlich am Ende nicht mehr ausreichen.

00:47:37: bei sechshunderte Euro, dreihundert Euro Miete kommt halt darauf an, wie man leben möchte.

00:47:43: Gibt es die Möglichkeit von einem Studentenjob?

00:47:46: Da ist nur die Regelung dass man höchstens zwanzig Stunden die Woche arbeiten darf.

00:47:52: Kommt jetzt aber auch drauf an welchen Lohnmann bekommt und wo man dann am Ende rauskommt meistens so zwischen neunhunderttausend Euro vielleicht.

00:48:00: Wie man das ganz wichtiger Nachtrag zu diesem Ding wenn ihr einen Studenten Job macht und über ich habe mir aufgeschrieben Über fünfhundertfünfundsechzig Euro im Monat verdient, dann fliegt er aus der Familienversicherung raus.

00:48:13: War ein ganz hartes Learning meinerseits.

00:48:16: ich habe schön viel gearbeitet, schön viel verdient und bekam Silvester die Nachricht Frau Metzner sichulden uns tausend Fünfhundert Euro vor einer kranken Versicherung.

00:48:27: Das war wirklich sehr hart und da muss man von Anfang an drauf achten dass man diese Hundertfünftig Euro im monat mehr Abgaben hat sich vorher da informieren und vielleicht auch rechnen, wie es funktioniert.

00:48:41: Aber da bieten wir ja auch nochmal Informationen zu an.

00:48:44: also kann man sich auch gut informieren im Internet.

00:48:47: und das Wichtigste...

00:48:48: Ja, vor allem auch Beratungen in Anspruch nehmen gerne, gerne!

00:48:51: Also das findet man alles bei uns auf den Webseiten.

00:48:53: Kann man gerne vorbei kommen?

00:48:55: Und dann noch Kindergeld ist eine wichtige Sache.

00:48:58: Zweihundertfünfzig Euro im Monat, die schmecken schon und die stehen euch auch zur Verfügung.

00:49:02: also ich glaube bis fünfundzwanzig sind eure Eltern sogar verpflichtet euch dieses Kindergeld auszahlen zu lassen.

00:49:08: man hofft natürlich nicht das Verhältnis so ist dass man da so ran müsste.

00:49:13: aber es steht euch auf jeden Fall zu

00:49:15: wichtig dass doch einfach mal das zu wissen.

00:49:18: deswegen danke dass du das Dass du das grad mal so klar dargestellt hast.

00:49:23: Stipendiate.

00:49:26: Genau, Deutschlandstipendium

00:49:30: gibt ja verschiedene Stipendien.

00:49:31: aber Deutschlandstippendium ist vor allem bei uns in der Hochschule auch eine Möglichkeit.

00:49:34: kann man sich bewerben wird anhand von Noten besonderen sozialen Engagement, Lebensumständen wie auch immer entschieden und dann wird man mit dreihundert Euro jeden Monat für zwei Semester für ein ganzes Jahr sozusagen gefördert.

00:49:50: Werbungszeitraum.

00:49:51: Ja,

00:49:52: genau.

00:49:52: Dazu haben wir auch einen ganz tollen Info-Post.

00:49:55: Also man hört immer wieder es lohnt sich einfach mal auf den sozialen Netzwerken bei der Hochschule Zittor Gerditz vorbei zu schauen.

00:50:02: hastitg.de

00:50:03: auf Instagram.

00:50:05: Dann kriegt ihr auch die Gesichter zu den Stimmen, die er hier heute gehört hat.

00:50:10: Leider ist unsere Zeit jetzt schon vorbei.

00:50:13: Ich bin wirklich ganz dankbar dass ihr euch die Zeit genommen habt und ja so viele Einblicke gegeben habt.

00:50:19: Also wir kannten sehr freundlich, von dir habe ich komplett Neues erfahren und auch bei euch immer wieder neue Seiten kennengelernt.

00:50:27: Das ist ganz toll dass ihr Teil der Hochschulitze der Görlitz seid und Teil dieser Podcastaufnahme wart.

00:50:33: Du aber auch Vicky?

00:50:35: Wir mögen dich auch alle ganze!

00:50:36: Herr für uns werde ich rot, es sieht zwar niemand.

00:50:38: aba stopp stopp.

00:50:40: zum Schluss Sag ich immer gerne noch, wenn es jetzt noch Fragen gibt.

00:50:43: Irgendwas offen geblieben ist und habt ihr jederzeit die Möglichkeit uns zu kontaktieren?

00:50:46: Wir haben eine WhatsApp-Nummer wir haben ein Chat auf der Webseite aber natürlich auch gerne über Instagram.

00:50:53: beispielsweise kommt ihr dann vermutlich auch direkt bei Bene oder Theresa oder unseren anderen lieben Kolleginnen und Kollegen mit raus.

00:51:02: Auf jeden Fall wissen wie immer wo's eine Antwort auf eure Fragen zu catchen gibt.

00:51:07: Scheut euch nicht, uns zu kontaktieren oder gerne auch mal zu unseren Tagen der offenen Hochschule und unseren Online-Info-Veranstaltung vorbeizukommen.

00:51:16: Und dann einfach mal die HZG und den Campus näher kennenzulernen!

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